Schweizer Unternehmen setzen vermehrt auf künstliche Intelligenz (KI). Laut dem «Pulse of Change»-Report von Accenture klafft jedoch eine deutliche Lücke zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden.
Wirtschaftliches Potenzial von KI?
Während 82 Prozent der Schweizer Führungskräfte an das wirtschaftliche Potenzial von KI glauben, sind es bei den Mitarbeitenden nur 73 Prozent. Europaweit ist die Differenz noch grösser. 79 Prozent der Schweizer Führungskräfte planen, ihre KI-Investitionen zu erhöhen, gleichzeitig erwarten 83 Prozent einen steigenden wirtschaftlichen und geopolitischen Veränderungsdruck.
Unzureichend vorbereitet
Viele Mitarbeitende fühlen sich unzureichend vorbereitet: Nur 22 Prozent fühlen sich sicher im Umgang mit KI-Tools, und lediglich 46 Prozent fühlen sich im Job sicher. Nur gut ein Viertel gibt an, dass die Unternehmensführung klar kommuniziert hat, wie KI Rollen und Aufgaben verändern wird.
Ausreichend geschult
94 Prozent der Führungskräfte glauben hingegen, die Belegschaft sei ausreichend geschult, was nur 27 Prozent der Mitarbeitenden bestätigen. Accenture-CEO Marco Huwiler betont, dass neben Technologie vor allem in Fähigkeiten investiert werden müsse, da sich vor allem Tätigkeiten und nicht ganze Jobs verändern.