Viele Überraschungen hatte das alte Athletinnenleben von Nina Brunner zuletzt kaum zu bieten. Bei ihrer Auszeit nach der Saison 2024 hatte sie bereits 13 Jahre lang auf internationaler Stufe gespielt, vieles war Routine geworden. Nach einer Saison Pause kehrt die 30-jährige Steinhauserin nun zurück – und ganz vieles ist neu. Denn Brunner ist im Juni 2025 erstmals Mutter geworden.
Das ist ein Einschnitt im Leben allgemein und in einer Sportlerinnenkarriere besonders, vor allem körperlich. «Natürlich gab es Veränderungen. Doch ich bin fasziniert, wie schnell der Körper sich zurückgebildet hat», schildert Brunner in gewohnter Offenheit.
Auch Partnerin Tanja Hüberli ist ohne Spielpraxis
Die Reichenburgerin zog sich Anfang August letzten Jahres eine Sprunggelenksverletzung am linken Fuss zu, die eine Operation erforderte. Die Olympia-Dritte von Paris fiel mehrere Monate aus, eine lange Reha-Phase folgte.
Doch nach und nach kommt die Blockspielerin immer besser in Tritt. «Nina und ich sind seit letzter Woche wieder im Training. Der Knöchel macht sehr viel mit, ist jedoch noch nicht bei 100 Prozent», beschreibt Hüberli.
Turnierplan für die Saison ist noch nicht fix
Die Zugerin und die Schwyzerin lassen offen, wann sie den ersten Wettkampf bestreiten. «Wir fliegen im Februar ins Trainingslager, dort werden wir darüber entscheiden. Klar ist, dass wir nicht zu früh einsteigen wollen», so Brunner.
«Vermutlich spielen wir unser erstes Turnier erst im April, aber das werden wir im Frühjahr kurzfristig entscheiden», ergänzt Hüberli.