Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Kultur
19.09.2022

Kulturnacht Rapperswil-Jona: Quer durch die ganze Stadt

Dieses Jahr gab es  in der Kulturnacht beispielsweise eine Führung durch die Skulpturen von Jürg Altherr.
Dieses Jahr gab es in der Kulturnacht beispielsweise eine Führung durch die Skulpturen von Jürg Altherr. Bild: Markus Arnitz, Linth24
«In Bewegung» hiess das Motto der diesjährigen Kulturnacht. Wer sich auf den Weg machte, durfte das wörtlich nehmen. Vom Stadtzentrum bis hinaus ins Buech gab es etwas zu entdecken.

Pünktlich um 16:30 begrüsste Stadtpräsident Martin Stöckling die anwesenden Kunstinteressierten zur Eröffnung der 15. Kulturnacht im Rapperswiler Stadtmuseum. Perfekt dazu passend war die lüpfige musikalische Begleitung durch das Trio Bösch/Valotti/Bruderer. Martin Stöckling: «In Bewegung ist die Welt an sich, heute das Wetter, sind wir alle. Stillstand bedeutet nach einem Bonmot bekannterlicherweise Rückschritt. So soll die diesjährige Kulturnacht der Bevölkerung Tür und Tor der städtischen Kulturinstitutionen öffnen, um Neues zu präsentieren und Kultur in allen Farben, Formen und Facetten zu entdecken.»

Mit einer Übersicht über das Programm ermutigte der Stadtpräsident die anwesenden Besucher, sich auf den Weg zu vielen verschiedenen Angeboten zu machen. Petrus hatte wohl auch Kulturambitionen und zeigte ein unruhiges Händchen am Mischpult der Elemente. Wind, Regen, Sonne, vorbei war’s mit T-Shirt und Shorts, die dicke Jacke war angesagt.

Breakdance und Skulpturen in der Alten Fabrik

Wer Bewegung zum Aufwärmen suchte, war in der Alten Fabrik willkommen. Walat Bilal alias «Bboy No-Mercy» gab als mehrmaliger Gewinner des «Battle oft he Year» mit einem Workshop Einblick in sein Können. Als Überraschung kamen die Anwesenden noch in den Genuss einer kurzen Performance des Flex Artisten Hitmakerchinx aus Brooklyn NY. Wer es besinnlicher mochte, ging eine Tür weiter zur Skulpturen-Ausstellung des Schweizer Künstlers Jürg Altherr.

Kunst im Zeughausareal

Wer Abwechslung auf kleinem Raum suchte, wurde auf dem Zeughausareal fündig. Im Gegensatz zum letzten Jahr, in welchem das Zeughausareal nach Beendigung der Corona-Massnahmen durch den Besucherandrang fast aus allen Nähten platzte, war in diesem Jahr wohl das überraschend kühle Wetter der Grund, weshalb man nur spärliche Grüppchen zu Gesicht bekam.

Das Kunst(Zeug)Haus wartete mit einer Koproduktion mit der Kellerbühne Grünfels, «artefix kultur und schule» und dem Lernforum Kunst & Musik auf. Im Kinder- und Jugendzentrum «Jump-in» - «Spring rein», für die nicht-anglophonen unter den Linth24 Lesern – konnten die Kids ein Daumenkino basteln (die digitalfrei aufgewachsene Generation lässt grüssen!) oder sich über GIFs informieren.

Wen es noch weiter weg zog, nah den Shuttle-Bus zum Enea Baummuseum im Buech in Jona.
Gegen Hunger und Durst konnte man sich an Foodtrucks mit Spezialitäten aus aller Welt satt essen.  Die Kulturnacht Rapperswil ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil des städtischen Lebens geworden. Man darf sich bereits auf das nächste Jahr freuen.

  • Essen auf Rädern, hier die ägyptische Küche. Bild: Markus Arnitz, Linth24
    1 / 4
  • Kids basteln Daumenkino, der Rest bestaunt GIFs . Bild: Markus Arnitz, Linth24
    2 / 4
  • An der Kulturnacht gab es auch einen Breakdance-Kurs mit Walat Bilal «Boy No-Mercy». Bild: Markus Arnitz, Linth24
    3 / 4
  • Stadtpräsident Martin Stöckling eröffnet die Kulturnacht im Stadtmuseum. Bild: Markus Arnitz, Linth24
    4 / 4
Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24