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Freizeit
29.04.2022
06.05.2022 15:13 Uhr

Tag des Schweizer Biers: Brauereien öffnen ihre Türen

Bild: H-Events GmbH
Heute dreht sich alles ums Bier. Bei verschiedenen Degustationen kann die Vielfalt des Schweizer Bieres entdeckt werden, in Solothurn finden die Biertage statt und wer etwas besonderes sucht, kann auch mal Bier-Yoga ausprobieren.

Heute eröffnet die Schweizer Bierbranche mit dem Tag des Bieres die Biersaison 2022. Mit diesem Tag soll das Handwerk der nationalen Braukunst geehrt und das Schweizer Bier in seiner ganzen Vielfalt wertgeschätzt werden. 

Bier-Tasting in Einsiedeln und Siebnen

Ab 16 Uhr ist im Beachplus in Einsiedeln (Allmeinstrasse 15) ein Bier-Tasting (ab 16 Jahren) angesagt. Probiert werden Einsiedler Biere aus der Brauerei Rosengarten. Das Familienunternehmen von Nationalrat Alois Gmür produziert dort neben dem bekannten Einsiedler Bier auch Maisgold Bier, Schwyzer Bock Bier, Einsiedler Weizen Bier, Alpenbier sowie Dinkel Einsiedler Bier. 

Die einzige Ausserschwyzer Brauerei, Kägi Bräu , wird wieder am Siebner Fyrobig Märt anzutreffen sein. Gemäss Christoph Kägi werden dann elf Spezialbiere respektive elf Variationen des Siebner Biers präsentiert. Highlight wird sicher das Safran-Bier mit Safran aus Schübelbach der RS-Safran. Verkaufsberater Marcel Kugler wird am Stand von Kägi Bräu auch Safran dazu verkaufen und Fragen zur Zusammenarbeit befragen. 

Die 10 weiteren Variationen sind: Fyrobig-Bier, Fabrikbier, Festbier, Ingwer-Special, Dunkles Weizenbier, Himbeer-Bier, Rogge-Datteln, Gewürz-Bier, Rauchbier und Weizenbier.

Schweizweite Events

Schweizweit stehen heute verschiedene Events auf dem Programm. In Solothurn finden die 18. Solothurner Biertage mit 50 Brauereien statt, Doppelleu und viele weitere haben einen «Tag der offenen Tür», in Oeschgen wird es sogar ein «Bier-Yoga» geben, wo die schönste Leggins mit einem Extra-Bier belohnt wird, bei Feldschlösschen gibt es einen Erlebnistag und mancherorts wirds ein regelrechtes Bierfest geben. Alle Angebote auf: tagdesbieres.ch.

Brauereien kämpfen mit stark gestiegenen Herstellungskosten

Die Schweizer Bierbrauer sehen sich an allen Ecken und Enden mit steigenden Kosten konfrontiert. Damit könnte das Bier bald auch für die Konsumenten teurer werden. Zu einem Versorgungsengpass soll es laut dem Branchenverband aber nicht kommen. Die Schweizer Brauereien würden schon seit längerer Zeit eine angespannte Beschaffungslage feststellen, sagte Marcel Kerber, Geschäftsführer des Schweizer Brauerei-Verbandes, gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Ursachen dafür seien die Corona-Pandemie, die Auswirkungen des blockierten Suezkanals und nun die kriegerischen Handlungen in der Ukraine, wodurch die Getreide-Preise steigen. Auch aufgrund der inflationären Entwicklung der Energiepreise verteuert sich die Bierproduktion derzeit drastisch. Die Vermälzung des Getreides, die Herstellung der Würze, die Gärung, die Kühlung und Abfüllung sind alles energieintensive Prozesse. Teurer geworden sind auch Aluminiumdosen, Deckel, Etiketten und Glasflaschen.

Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24