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Siebnen
01.04.2022
31.03.2022 14:51 Uhr

Montessori-Schule March steckt in Geldnöten

Die finanziellen Schwierigkeiten der Montessori-Schule March haben sich verstärkt.
Die finanziellen Schwierigkeiten der Montessori-Schule March haben sich verstärkt. Bild: Archiv
Die Montessori-Schule March wird mehrfach betrieben. Nebst geringeren Beträgen steht die Montessori-Schule March AG auch mit rund 44'500 Franken in der Kreide. Dabei geht es um Sozialabzüge.

Geringe Schülerzahl, wenige Lehrpersonen, zu wenig Geld: Die Montessori-Schule March AG kann ihre Probleme nicht mehr länger verheimlichen. Schon im Sommer 2018 berichteten der «March-Anzeiger» und das «Höfner Volksblatt», über die «angespannte finanzielle Situation» der Montessori-Schule March und deren geringe Schülerzahlen. Damals erteilte das kantonale Amt für Volksschule und Sport nach einer Qualitätsprüfung die weitere Führung der privaten Tagesschule – erneut um zwei Jahre, ab 2020 dann für vier Jahre. Schülerinnen und Schüler würden einen guten Unterricht nach der Pädagogik von Maria Montessori erhalten, hiess es.

Offene Schulgelder und Betreibungen

Jetzt steckt die Schule scheinbar in betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten. Es gibt ausstehende Zahlungen. «Durch Corona wurde die Lage schwieriger», gesteht Verwaltungsratspräsident Jörg Lutz auf Anfrage. «Eltern haben aufgrund der temporären Schulschliessung durch Corona teils kein Schulgeld mehr bezahlt oder bezahlen können. Auch gab es Abgänge von Schulkindern. Es geht um rund 80'000 Franken offene Schulgelder.» 

Hinzu kommen Betreibungen. Die grösste Forderung einer Stiftung für die Berufliche Vorsorge liegt bei rund 44'500 Franken. Zudem beklagt eine ehemalige Lehrerin noch offene Lohnkosten. «Hier findet eine Auseinandersetzung statt, es geht um Ferien und Überzeit und weitere offene Fragen», erklärt Lutz. Die Löhne seien immer bezahlt worden.

Trotz der schwierigen Lage ist der Verwaltungsratspräsident zuversichtlich, bald Lösungen präsentieren zu können. Die Unterstützung durch die Aktionäre sei zugesichert, so Lutz.

Johanna Mächler, Redaktion March24 und Höfe24