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Sport
12.08.2020

Erfolgreiche Ausserschwyzer an den Schweizer Meisterschaften

Reto Fässler zeigte sich zusammen mit Coach Markus Bucher zufrieden über seine Leistungen an der Mehrkampf-SM. (Bild Nicol Fässler)
Nicht nur an den Mehrkampf Schweizer Meisterschaften vom vergangenen Wochenende in Langenthal konnten Ausserschwyzer Leichtathleten ihre Duftmarke setzen. Auch in Regensdorf setzten sich die Werfer gut in Szene.

Am vergangenen Wochenende sorgte vor allem ein Schweizer Leichtathlet für die Musik. Der Appenzeller Simon Ehammers 8'231 Punkte waren Jahresweltbestleistung und wurde entsprechend in der Leichtathletik-Szene gefeiert. Im Schatten des momentanen Überfliegers im Zehnkampf gibt es aber durchaus Bemerkenswertes von Athleten aus unserer Region zu berichten.

Der Schindellegler Raphael Holdener, nun in Diensten des TV Unterstrass Zürich holte mit 6'580 Punkten den respektablen achten Rang.

Etwas mehr als 1'000 Punkte dahinter folgt bereits der zweite Ausserschwyzer: Roman Baumgartner vom TV Buttikon-Schübelbach konnte das im Wettkampf umsetzen, was er im Training bereits angedeutet hatte. Vor allem am zweiten Tag konnte er im Speer mit 40.66 m und dann auch im abschliessenden 1500-Meter-Rennen mit 4:32.19 gute Leistungen abrufen, was auch seinem Coach, Markus Bucher nicht entgangen ist. «Es war das erste Mal, dass Roman in der ersten, starken Gruppe mitmachen durfte», so Bucher. «Er hat sich darin sehr gut bewegt», sieht Bucher mit Anerkennung.

In der U20-Kategorie wuchs Nachwuchsmann Reto Fässler, ebenfalls vom TVBS, in seinem erst zweiten Wettkampf über sich hinaus. Der 18-jährige Athlet, der eigentlich erst vor einem Jahr mit seriösem Leichtathletiktraining begonnen hat, und dies erst noch «nur» als Hochspringer, belegte bei seinem SM-Debüt mit 6'020 Punkten gleich den achten Rang. «Das war eine grundsolide Leistung», urteilte Bucher sichtlich mit Freude. «Reto kommt langsam aber sicher ‹in den Saft› und hat an den Schweizer Meisterschaften geliefert.»

Baumgartner vom TV Buttikon-Schübelbach war mit seinem Wettkampf «im Grossen und Ganzen zufrieden ». Mit 11.20 m schaffte er PB mit der Kugel, was für ihn das Highlight des Tages war. (Bilder: Nicol Fässler)
Reto Fässler

Regensdorf war eine Reise wert

Nicht so weit weg wie die Mehrkämpfer mussten die Werfer reisen. Am Abendmeeting in Regensdorf traf sich unter anderem die Schweizer Werferschar. Auch da setzten die regionalen Athleten Ausrufezeichen. Der Lachner Tim Fasser holte mit persönlicher Bestleistung im Diskus über 46.96 m den zweiten Rang in der ewigen kantonalen Bestenliste, dies hinter Altmeister Lukas Jost. Mit der Kugel bestätigte Fasser seine Weiten über 14 Meter mit 14.13 m.

Der Wollerauer Leandros Manganas konnte sich mit der Kugel mit 14.88 m ebenfalls PB notieren lassen. Das verspricht an den kommenden Schweizer Meisterschaften ein spannendes Duell um die Podestplätze. «Gerade mal vier Athleten werden sich mit den bisher gezeigte Leistungen um die Medaillenplätze zwei und drei streiten», ist sich Trainer Armin Spörri sicher. Auch mit dem Diskus kommt bei Manganas die Sicherheit zurück. Seine Weite von 41.14 m zeugen davon.

Der Nachwuchs kommt

Armin Spörris Sohn, Ramon Hegner, macht weitere Fortschritte. Der 18-jährige Zweimeter-Mann warf den Diskus über 44.18 m. Damit hat er in der Schweizer Bestenliste Manganas auf dem zweiten Platz abgelöst. Silvan Kusters technischer Knoten scheint im Diskus mit PB und 41.33 m ebenfalls geplatzt zu sein. Mit der Kugel blieb er mit 12.69 m knapp unter seiner Bestleistung. Die Geschwister Zyra und Vanessa Strebel blieben mit 29.01 und 27.04 m unter der 30-Meter-Marke.

Sprinterin Shoelle Bruhin war in Regensdorf über 400 Meter am Start. Als Zweite der dritten Serie lief sie mit 59,48 s auf den 13. Gesamtrang von 39 Klassierten.

Der TSV Galgenen entsandte seine Nachwuchsspringerinnen zum 8.nationalen Sprungmeeting nach Rotkreuz. «Wir waren alle zufrieden mit unserer Leistung», bilanzierte Hochspringerin Larissa Schwyter. Ihre 1.64 m bedeuteten eine solide Leistung. Alessia Schwyter egalisierte mit 1.55 m ihre Hallenbestleistung, Vivien Rüttimann schaffte eine Höhe von 1.40 m.

Vollständiger Bericht in den Printzeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

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Franz Feldmann, Redaktion March24/Höfe24